Verbrauchsbasierte Heizlast

Berechnen Sie schnell und einfach die Heizlast Ihres Gebäudes aus Ihrem tatsächlichen Energieverbrauch (Gas, Öl, Pellets, etc.).



Heizlast aus Verbrauch berechnen

Wozu dient diese Berechnung?

Die verbrauchsbasierte Heizlastberechnung liefert eine schnelle Ersteinschätzung der benötigten Heizleistung. Sie ist besonders nützlich für:

  • Wärmepumpen-Dimensionierung: Erste Orientierung, welche Leistungsklasse benötigt wird
  • Sanierungsplanung: Abschätzung des aktuellen energetischen Zustands
  • Heizungstausch: Richtwert für die neue Heizungsanlage

Fallstricke beachten

Die Berechnung basiert auf vergangenem Verbrauch und hat einige Einschränkungen:

  • Nutzerverhalten: Wer sparsam heizt oder Räume unbeheizt lässt, erhält zu niedrige Werte
  • Warmwasseranteil: Der Anteil für Warmwasserbereitung muss geschätzt werden
  • Heizperiode: Unvollständige Jahre oder ungewöhnliche Winter verfälschen das Ergebnis
  • Gebäudeveränderungen: Nach Sanierungen ist der alte Verbrauch nicht mehr aussagekräftig

Überschlägige vs. Detailberechnung

Verbrauchsbasiert (dieser Rechner) Norm-Berechnung nach DIN EN 12831
Genauigkeit ± 20-30% ± 5-10%
Aufwand 2 Minuten Mehrere Stunden
Daten benötigt Nur Verbrauch + Standort Gebäudegeometrie, U-Werte, Lüftung
Geeignet für Erste Orientierung Verbindliche Planung, Förderanträge

Empfehlung: Nutzen Sie diesen Rechner für eine erste Einschätzung. Für die endgültige Heizungsauslegung empfehlen wir die detaillierte Heizlastberechnung.


So funktioniert die Berechnung

Der Verbrauchsheizlast-Rechner ermittelt die Heizlast aus Ihrem tatsächlichen Energieverbrauch. Dabei werden verwendet:

Energieverbrauch

Ihr Jahresverbrauch wird in kWh umgerechnet und um den Warmwasseranteil bereinigt:

  • Gas: Verbrauch in m³ × Heizwert (10,0 kWh/m³ für Erdgas H)
  • Öl: Verbrauch in Litern × Heizwert (9,8 kWh/L)
  • Pellets: Verbrauch in kg × Heizwert (4,9 kWh/kg)

Klimadaten (PVGIS TMY)

Basierend auf Ihrem Standort werden stündliche Klimadaten aus dem PVGIS Typical Meteorological Year (TMY) verwendet:

  • 8.760 Stundenwerte pro Jahr
  • Berechnung der Gradstunden (Summe der Temperaturdifferenzen)
  • Ermittlung der Vollbenutzungsstunden

Berechnungsformel

Heizlast [kW] = Heizenergiebedarf [kWh] / Vollbenutzungsstunden [h]

Die Vollbenutzungsstunden ergeben sich aus den Gradstunden dividiert durch die Temperaturdifferenz zur Norm-Außentemperatur.


Typische Ergebnisse

Gebäudetyp Spezifische Heizlast
Passivhaus/Neubau unter 50 W/m²
Sanierter Altbau 50-100 W/m²
Unsanierter Altbau 100-150 W/m²
Sanierungsbedürftig über 150 W/m²

Beispiel: Ein Haus mit 150 m² und 2.000 m³ Gasverbrauch hat typischerweise eine Heizlast von 12-15 kW (80-100 W/m²).


Weiterführende Informationen


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